Die Transformation hat uns im Griff

Während die einen es kaum erwarten können, ihr nächstes WebMeeting zu starten und sich als WebCam-Star in Szene zu setzen, hoffen die anderen darauf, dass sie endlich ihre Liebsten wieder in den Arm nehmen, deren Duft atmen und sie richtig herzen können.

Das Kommunikationsverhalten der meisten Menschen wurde durch Covid 19 komplett auf den Kopf gestellt. Auch wenn manche Leser(innen) den Begriff Transformation für ein Modewort halten: Sie hat uns im Griff, diese Transformation. Seit dem 12. März 2020 fand in Deutschland ein tiefgreifender Wandel im Bereich der zwischenmenschlichen Begegnungen statt, der immer noch anhält wenn nicht sogar weiter Fahrt aufnimmt.

In Wikipedia findet man unter Transformation u.a. die Erklärung: Permanente Transformationsprozesse sind im heutigen Zeitalter für Unternehmen aufgrund der revolutionären Entwicklung (durch Digitalisierung, Globalisierung etc.) und dem schnellen Wirtschaftswachstum unumgänglich. Unter anderem soll der Transformationsprozess dazu dienen, den Veränderungen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden und sich immer wieder schnell wandelnden Märkten anpassen zu können. Zitat Ende

COVID 19 hat die Märkte gewandelt und wird uns statt Wachstum eher Stillstand, Schrumpfung und vermutlich auch unzählige Pleiten bescheren. Von jetzt auf gleich sind Wirtschaft und gesellschaftliches Leben praktisch ausgeschaltet worden. Und plötzlich können wir das Wort Digitalisierung nicht einfach länger als ungeliebten Gast zur Kenntnis nehmen und ignorant vor der Tür stehen lassen. Er hat sich Zugang verschafft, ist bis in unsere intimsten Räume vorgedrungen und macht sich dort breit.

Mama live aus dem Schlafzimmer-Home-Office

Mittlerweile dürften WebCam und Headset in den meisten Haushalten bzw. HomeOffices angekommen und auch schon mal benutzt worden sein. Selbst der sonst so gerne vielreisende Außendienst gewöhnt sich zunehmend an den Einsatz dieser Instrumente und kommuniziert mit seinen Kollegen, Chefs und Kunden von seinem Laptop aus via Skype, Zoom, GoToMeeting oder einem der anderen zahlreichen Tools. Doch leider allzuoft mehr schlecht, als recht.

Da gewährt einem die Kamera den Blick auf das ungemachte Bett hinter der engagiert am WebMeeting teilnehmenden Vertriebsleiterin und Mama von seit acht Wochen zu Hause nervenden drei Kindern. Der im Job immer souverän agierende Chef wirkt in seinem schnell zum HomeOffice umgeräumten Werkzeugkeller auf einmal wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Kameras sind schlecht positioniert. Die Tonqualität lässt mehr als nur zu wünschen übrig. Da steht „Betreutes Lesen“ plötzlich wieder hoch im Kurs. Mit dieser Formulierung habe ich in meinem 1996 veröffentlichten Buch Präsentainment® den Mißstand beschrieben, dass via Powerpoint Textzeile für Textzeile erst animiert und dann vorgelesen wird. Das aber gehört ins Altersheim und nicht ins Webinar oder virtuelle Meeting. Ein vermutlich großer Teil der deutschen Bevölkerung wurde einfach ins kalte (Digital-) Wasser geworfen. Das ist ungefähr so, als würde man einem jungen Menschen ein Auto hinstellen und ihm aufmunternd auf die Schulter klopfen mit den Worten: Hier ist der Schlüssel. Nun schau wie Du klar kommst.

Lizenz zum Talk&Treff: Der Webführerschein

Da ich kein Fan von Verboten und rigiden Regularien sondern ein Fürsprecher der Selbstverantwortung , der Selbstbestimmung und der Selbstentwicklung bin, empfehle ich all Jenen den Webführerschein zu machen, die jetzt verstärkt aus beruflichen Gründen von persönlichen Treffen auf virtuelle Meetings umsteigen müssen. Und wer darüber hinaus anderen auch noch im Form von Webinaren Wissen vermitteln will ist herzlich eingeladen, eine Art Personenbeförderungsschein, kurz Präsentainment®, drauf zu satteln. Präsentainment® ist die gelungene Symbiose aus substanzieller Information und unterhaltsamer virtueller Weiterbildung. Hier ein kurzer Ausschnitt aus unserer Wehbinareihe Lizenz zum digitalen Talk&Treff:

Ob Sie digital fit sind und die entsprechenden Kommunikationskanäle sachgemäß und zielführend zu nutzen wissen, dürfte Ihnen nicht egal sein. Denn bis auf Weiteres wird auf diesem Weg der größte Teil unserer Interaktionen mit anderen Menschen stattfinden. Um so besser ist es demzufolge, wenn Sie Ihre eigenen diesbezüglichen Qualifikationen auf ein richtig professionelles Niveau bringen, um digital selbst gut aufgestellt zu sein. Vielleicht haben Sie Lust, an meinem nächsten 45-minütigen kostenlosen Webinar dazu am 29. April von 17:00 bis 17:45 Uhr teilzunehmen?

Dann melden Sie sich am besten hier geich an.